Der Immobilienkauf als sichere Geldanlage

In Zeiten der Wirtschaftskrise stehen und fallen die Aktien mit der Nachfrage – wer sein Geld falsch anlegt, muss mit hohen Verlusten rechnen. Wesentlich sicherer ist deshalb auch die Geldanlage in Form einer Immobilie. Im Gegensatz zum Ausland hat der deutsche Markt kaum merklich einen Wertverlust erlitten.

Deshalb gelten Eigentumswohnungen, Familienhäuser und Baudenkmäler nach wie vor als eine der sichersten Anlageformen – mit hohen Renditen von bis zu acht Prozent im Jahr. Wer sich ein entsprechendes Objekt zulegen möchte, kann geeignete Immobilien unter immonet.de finden. Bevor der Kaufvertrag unterzeichnet wird, sollten jedoch noch folgende Punkte beachtet werden.

Die Lage ist entscheidend

Je nachdem, ob man in der gekauften Immobilie später alleine oder mit seiner Familie leben möchte, sollten unterschiedliche Kriterien beachtet werden. Wohnen Kinder beispielsweise mit im Haus, sollte ein Kindergarten oder eine Schule in der Nähe sein. Auch diverse Freizeiteinrichtungen wie ein Schwimmbad können durchaus berücksichtigt werden. Weiter sind gute Einkaufsmöglichkeiten ebenso wichtig wie eine gute Verkehrsanbindung und zusätzlich sollte man sich vorab entscheiden, ob man lieber aufs Land oder in die Stadt ziehen möchte, um die Auswahl einzugrenzen.

Gut zu wissen

Inzwischen verfügen alle Häuser über einen Energieausweis, der eingesehen werden kann. Aufgrund der stetig wachsenden Stromkosten kann es nicht schaden, den aktuellen Verbrauch des gewünschten Objektes zu prüfen. Weiter sollte das Haus auf Mängel wie feuchte Stellen oder Schimmel untersucht werden, damit die Immobilie nicht plötzlich saniert werden muss. Ebenso müssen die Fenster und Türen auf ihre Schließfunktionen und ihr Herstellungsjahr geprüft werden. Zu guter Letzt sind auch die Heizkosten ein ausschlaggebender Faktor für oder gegen den Kauf des Objekts.

Vertrauen ist gut

…Kontrolle ist besser. Wenn eine geeignete Immobilie gefunden ist, die alle Kriterien erfüllt und den Vorstellungen entspricht, sollte man immer einen Gutachter hinzuziehen. Auch wenn das Haus einen noch so guten Eindruck macht, kann es versteckte Mängel aufweisen. Um diese zu finden, wird der Fachmann eingeschaltet – dieser kann nicht nur den Zustand des Objektes beurteilen, sondern auch eine realistische Werteinschätzung abgeben, bevor der Kaufvertrag unterzeichnet wird. Nicht selten werden interessierte Käufer übers Ohr gehauen, daher sollte ein Gutachter eingeschaltet werden.

Die notarielle Beglaubigung

Sind sich Käufer und Verkäufer einig, kann ein notarieller Kaufvertrag aufgesetzt werden. Nachdem der Notar einen ersten Entwurf angefertigt hat, kann dieser von allen Parteien geprüft und können eventuelle Fragen geklärt werden. Bevor der Termin beim Notar festgelegt wird, um den Vertrag zu unterzeichnen, sollte die Finanzierung des neuen Eigenheims geklärt werden. Danach kann das Schriftstück unterschrieben werden.

Geschrieben am 27.Januar 2012 von mg, Bild: Thorben Wengert / pixelio.de