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DVAG warnt vor Sparbuch als Altersvorsorge
Laut einer aktuellen Umfrage von TNS Emnid und der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) setzen über 22% der Frauen das größte Vertrauen in das Sparbuch als Altersvorsorge - das sind mehr als der Riester-Rente und der Lebensversicherung als "sicherste Bank" vertrauen. Männer sind dem Sparbuch dagegen nicht ganz so wohlgesonnen, bei ihnen erreicht das Sparbuch als Möglichkeit zur Altersvorsorge nur Platz 5, während sie vor allem auf die klassische Lebensversicherung, die betriebliche Altersvorsorge und den Bausparvertrag setzen.
Das Sparbuch als erste Wahl für die Altersvorsorge ist ganz sicher nicht optimal, findet DVAG-Chefvolkswirt Dr. Ralf-Joachim Götz. "Denn mit seinen Minizinsen schafft das Sparbuch real in den seltensten Fällen einen Inflationsausgleich. So schmälert es auf längere Sicht das Ersparte, statt es zu vermehren", erklärt Götz.
Prof. Dr. Thomas Dommermuth, Gründer des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung, findet die Vielzahl der Finanzprodukte, die in der Studie von den Befragten genannt wurde, bemerkenswert - und ein Zeichen für die Komplexität des Themas Altersvorsorge. Viele Menschen tun sich deshalb offenbar schwer damit, die für sie persönlich optimale Lösung zu finden. Dies wiederum spricht für die große Bedeutung einer umfassenden und kompetenten Beratung. Das sieht auch die Mehrheit der Verbraucher so, die sich ausdrücklich eine professionelle Beratung zum Thema Altersvorsorge wünschen.