- Startseite
- Vergleichsrechner
- Kontakt
- Registrieren
Falsche Geldanlagen kosten Sparer 3 Milliarden Euro pro Jahr
Die Bank of Scotland weist darauf hin, dass die Anleger und Sparer in Deutschland jedes Jahr rund 3 Milliarden Euro an Zinseinnahmen verschenken, weil sie sich für die falschen Geldanlagen entscheiden. Wie aus der Zinsstatistik der Deutschen Bundesbank (Stand: März 2010) hervorgeht, liegen insgesamt 479 Milliarden Euro auf Sparbüchern - hier beträgt der durchschnittliche Zinssatz bei maximal dreimonatiger Kündigungsfrist bei 1,37%. Das ergibt ein Zinsvolumen von 6,56 Milliarden Euro.
Im Vergleich dazu liegt der mittlere Zinssatz für Tagesgeldkonten bei rund 2%. Das wiederum ergibt bei einer Anlagesumme von 479 Milliarden Euro Zinseinnahmen von insgesamt 9,58 Milliarden Euro. Würden alle Sparer ihr auf Sparbüchern deponiertes Geld auf Tagesgeldkonten mit Top-Konditionen umverteilen, würden insgesamt pro Jahr 3 Milliarden Euro mehr an Zinsen ausgezahlt werden.
Bertil Bos, Managing Director der Bank of Scotland, betont, dass Tagesgeldkonten genauso sicher sind wie Sparbücher. Für die Anleger bedeute dies also höhere Zinseinnahmen bei gleichem Risiko.