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Jeder dritte Deutsche will im Rentenalter weiter arbeiten
Immer mehr Deutsche wollen ihr Leben auch im Alter nach ihren eigenen Wünschen gestalten. Das geht aus der Studie "Kundenkompass Selbstbestimmung im Alter" der Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut hervor, die auf zwei repräsentativen Bürgerbefragungen basiert.
Demnach wollen rund 40% der Männer und 27% der Frauen über das Rentenalter hinaus arbeiten. Dass dies nicht nur auf finanzielle Bedürfnisse und Angst vor Altersarmut zurückzuführen ist, zeigt die Tatsache, dass es in dieser Frage zwischen Arm und Reich kaum Unterschiede gibt.
Allerdings spielen finanzielle Sorgen schon eine große Rolle: Sie glauben, dass es ihnen im Rentenalter schlechter gehen wird als den jetzigen Rentnern. Und 90% glauben, dass sie im Ruhestand gezwungen sein werden, Konsumverzicht zu üben. Konkrete Angst vor Altersarmut hat immerhin schon jeder Dritte und rund drei Viertel sind davon überzeugt, dass die gesetzliche Rente nicht reichen wird, um einen angemessenen Lebensstandard zu gewährleisten. Wie die "Berliner Morgenpost" berichtet, gehen 37% der Bürger davon aus, dass sie im Rentenalter auf fremde Unterstützung (durch den Staat) angewiesen sein werden.