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Kaffeekonzernen droht Geldbuße in Millionenhöhe
Seit Monaten hatte das Bundeskartellamt gegen mehrere Kaffeekonzerne (u.a. Dallmayr, Melitta, Tchibo) wegen illegaler Preisabsprachen ermittelt. Nun stehen diese Ermittlungen kurz vor ihrem Abschluss. Ein Sprecher des Kartellamts erklärte gegenüber der "Welt am Sonntag", dass man das Verfahren noch in diesem Jahr abschließen wolle und Anfang Dezember die ersten Bußgeldbescheide verschicken werde. Welche Firmen von dem Bußgeld betroffen sind, ist nicht bekannt, es soll sich aber vor allem um vier Unternehmen handeln.
Dem Bericht zufolge sollen die Ermittlungen durch eine der betroffenen Firmen selbst ausgelöst worden sein. Diese Firma soll nun die Kronzeugenregelung in Anspruch nehmen, d.h. sie könnte um ein Bußgeld herumkommen.
Von den Kaffeekonzernen gibt es bislang noch keine Stellungnahme. Sprecher von Dallmayr, Melitta und Tchibo verwiesen auf das laufende Verfahren und betonten, dass man bei den Ermittlungen intensiv mit dem Kartellamt kooperiert habe.