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Milliarden-Schulden bei der Bundesagentur
Aus einem internen Bericht der Bundesagentur für Arbeit (BA), welcher der Nachrichtenagentur dpa vorliegt, könnten sich die jährlichen Schulden der Agentur bis 2014 auf 23,6 Miliarden Euro aufsummieren, berichtet die "Zeit". Der Vorstand der Agentur rechne alleine für das kommende Jahr mit einem Verlust von 9,6 Milliarden Euro, für 2012 mit einem Defizit von 6,6 Milliarden Euro und für 2013 mit immer noch 4,6 Milliarden Euro und 2014 schließlich noch mit 2,8 Milliarden Euro.
Diese Zahlen basieren auf der Annahme, dass in den nächsten drei Jahren der Beitragssatz der Arbeitslosenversicherung bei 3% liegt - allerdings bezweifeln Experten, dass dieser Beitrag tatsächlich stabil bleiben wird. Der Verwaltungsrat der Bundesagentur betont, dass die Arbeit der BA auf Dauer "allein aus Beitragsmitteln nicht mehr zu finanzieren ist".
Durch die wider Erwarten entspanntere Lage auf dem Arbeitsmarkt wird das Defizit in diesem Jahr 14 Milliarden Euro (ursprünglich erwartet: 18 Milliarden Euro) betragen. Um dieses Defizit auszugleichen, benötigt die BA noch 11,1 Milliarden Euro an Bundeszuschüssen.