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Rentenversicherung: Streik weitet sich aus
Wie das "Ärzteblatt" berichtet, hat der Marburger Bund den Streik bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV) weiter ausgeweitet. Mittlerweile beteiligen sich über 30 Einrichtungen der DRV an den Streikmaßnahmen. Dazu gehört z.B. die drastische Einschränkung der Belegungszahlen in den Reha-Kliniken und die Ausbestellung bereits eingeladener Patienten.
Laut Marburger Bund "rumort es gewaltig" hinter den Kulissen, auch wenn sich die Arbeitgeber nach außen nichts anmerken lassen würden. Der Streik soll auch in der kommenden Woche fortgesetzt werden. Die Hauptforderung der streikenden Ärzte ist ein eigener, arztspezifischer Tarifvertrag und die Gleichstellung mit Arztkollegen an kommunalen Kliniken.
In der DRV sind rund 2000 Ärzte tätig, die zum Teil Verwaltungstätigkeiten wie die Überprüfung von Rehabilitations-Anträgen und Anträgen auf Erwerbsminderungsrente übernehmen. Pro Jahr werden rund 1,5 Millionen dieser Anträge überprüft. Die übrigen DRV-Ärzte arbeiten in den bundesweit rund 100 Rehakliniken der DRV für Patienten mit chronischen und schweren Erkrankungen. Jedes Jahr werden hier etwa 900.000 Patienten versorgt.