Studie: Schadenfälle stärken Vertrauen in Versicherungen

Laut der Studie "Wie Versicherungen in Vertrauensbildung investieren sollten" des Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) stärkt die Häufigkeit von Schadenfällen offenbar das Vertrauen der Kunden in Versicherungen. Es zeigte sich nämlich, dass die Verbraucher das höchste VErtrauen in Policen haben, die am häufigsten in Schadenfällen in Anspruch genommen werden.

So liegt die Vertrauensquote bei der Kfz-Versicherung bei 64%, bei der Haftpflichtversicherung bei 61% und bei der Hausratversicherung bei 54%. Die Krankenversicherung weist noch eine Vertrauensquote von 49%, die Rechtsschutzversicherung eine von 45% auf, gefolgt von der Unfallversicherung mit 43%. Deutlich weniger als jeder Zweite Verbraucher vertraut der Lebensversicherung (39%), der Reiseversicherung (35%), der Rentenversicherung (32%) und der Berufsunfähigkeitsversicherung (33%).

Das Ergebnis zeigt, dass der Dreh- und Angelpunkt für eine gute Kundenbeziehung offenbar die Anzahl der Leistungsfälle ist. Versicherer sollten deshalb die fehlenden positiven Erfahrungen aus einer Schadensituation mit guten Erfahrungen an anderer Stelle kompensieren, z.B. durch Betreuung und Service-Dienstleistungen. Der Befragung zufolge halten Kunden dies bei der Vertrauensbildung für sehr wichtig.

Geschrieben am 12.Mai 2010 von mh, Bild: Pixelio/ Rainer Sturm