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Wirtschaftskrise hat kaum Einfluss auf deutsche Rente
Wie die Bundesregierung mitteilte hat die globale Wirtschaftskrise im Vergleich zu anderen Ländern kaum einen Einfluss auf die auf drei Säulen beruhende Alterssicherung in Deutschland. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) kam in einer internationalen Vergleichsstudie zu dem Ergebnis, dass das deutsche Rentensystem stabiler ist als das System in Australien, Irland oder den USA. Dies liegt der OECD zufolge an der noch vergleichsweise positiven Lage auf dem Arbeitsmarkt hierzulande, der guten Absicherung der betrieblichen Renten und der Riesterförderung. OECD-Rentenexpertin Monika Queisser bezeichnete das deutsche Rentensystem als "vergleichsweise robust" in der Wirtschaftskrise, sie betonte jedoch, dass es schwächer werden könnte, sobald die Arbeitslosigkeit deutlich zunimmt.
Die soziale Situation der deutschen Rentner ist der Studie zufolge besser als in den meisten anderen OECD-Ländern: Während hierzulande weniger als 10% der Menschen über 65 Jahre unter der Armutsgrenze lebten (Stand: 2005), waren es im Durchschnitt der anderen OECD-Länder 13,3%.
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Die Studie zeigte auch, dass die freiwillige private Altersvorsorge in Deutschland eine der höchsten Deckungsraten im internationalen OECD-Vergleich erreicht. Im Vergleich zu Ländern mit ähnlichen Systemen wie z.B. Großbritannien oder die USA, weist Deutschland eine mehr als doppelt so hohe Beteiligung an privater Altersvorsorge auf. (Bild: Pixelio/Gerd Altmann)