Aktiendepot Vergleich

Unter einem Depotkonto versteht man ein Wertpapierdepotkonto, welches sein Kombinationsprodukt aus Wertpapierdepot und Verrechnungskonto darstellt.

Anders als bei konventionellen Konstruktionen erfolgen die Verwahrung von Wertpapieren und Bargeld, sowie die Belastungen und Gutschriften auf einem einzigen Depotkonto / unter einer einzigen Kontonummer. Ein Depotkonto wird in den meisten Fällen als Aktiendepot genutzt.

Dadurch unterscheidet sich das Depotkonto von konventionellen Konstruktionen, bei denen für Wertpapiergeschäfte ein Wertpapierdepot und ein Verrechnungskonto unterhalten werden muss. Vor allem Direktbanken bieten ihren Kunden meistens Depotkonten an. Der große Vorteil für Überweisungen und Wertpapierkäufe kann ein und dieselbe Depotkontonummer genutzt werden. Außerdem sparen sich Anleger meist die teuren Kontoführungsgebühren, die viele Banken für Verrechnungskonten berechnen.

Viele Depotkonten sind auch mit einem hohen Guthabenzins belegt. Demnach eignen sie sich auch zur Geldanlage. Die Zinsen sind bei vielen Banken ähnlich hoch, wie bei Tagesgeldprodukten. Verzinsliche Depotkonten verbinden somit die Vorteile von gleich drei Produkten: Dem Wertpapierdepot, dem Verrechnungskonto und dem Tagesgeldkonto. Für die Anleger machen Depotkonten die Geldanlage somit deutlich einfacher.

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Bild: Pixelio/Daniel Gast