Englische Lebensversicherung

Bei der britischen Lebensversicherung, auch als englische Lebensversicherung bezeichnet, handelt es sich um eine Kapitallebensversicherung, die von in Großbritannien ansässigen Versicherungsgesellschaften auch am deutschen Markt angeboten werden.

Die Haupteigenschaft der britischen Lebensversicherung besteht, besonders im Vergleich zu den klassischen Kapitallebensversicherungen in Deutschland, darin, dass der Versicherer das Kapital und die Beiträge der Versicherten in erster Linie in Aktien, und nicht in festverzinsliche Wertpapiere oder Termingelder investiert, wie es hierzulande der Fall ist.

Als Folge dieser Anlagestruktur konnten die britischen Lebensversicherungen in der Vergangenheit eine deutlich höhere Rendite aufweisen, wie viele andere Kapitallebensversicherungen.

Durchschnittlich konnte man in der Historie durch die Nutzung der britischen Lebensversicherung einen Ertrag von rund zehn Prozent erzielen. Ferner genießen die britischen Versicherungsunternehmen ohnehin einen vergleichsweise sehr guten Ruf und heben sich durch eine sehr gute Bonität von vielen anderen Versicherern ab. Durch das so genannte Smoothing werden ferner hohe Erträge für „schlechte Zeiten“ zurück gelegt.

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Bild: © Gabriele Schmid - Fotolia.com