Unfallversicherung Vergleich

Bei Abschluss einer Unfallversicherung wird der Versicherungsnehmer automatisch in einen Teil der Sozialversicherung eingegliedert.

Der Sinn und Zweck einer Unfallversicherung ist die Absicherung gegen Berufskrankheiten, Arbeitsunfälle und Gesundheitsgefahren, welche während der Arbeit entstehen können oder existieren. Die Leistungsfähigkeit des Versicherten soll nach dem Unfall wieder hergestellt werden, dabei übernimmt die Unfallversicherung in der Regel alle notwendigen Kosten.

Der Abschluss einer Unfallversicherung ist gesetzlich vorgeschrieben, daher sind alle versicherungspflichtigen Personen automatisch in dieser versichert. Pflichtversichert sind neben Beschäftigen auch Kinder, Schüler und Studenten. Auf freiwilliger Basis können sich alle Personen wie Unternehmer, Freiberufler und Selbstständige versichern. Die Unfallversicherung wird daher vorgeschrieben, weil diese im Falle eines Eintrittes das Leben und die wirtschaftliche Grundlage einer Person absichert. Denn an der Arbeitstätigkeit einer Person kann nicht nur dessen Existenz hängen, sondern auch die Existenz von dessen Familie.

Hat der Versicherte zum Zeitpunkt des Unfalls ein bestimmtes Lebensalter überschritten (meist 65 oder 70 Jahre), leisten viele Versicherer statt der Einmalzahlung eine lebenslange Unfallrente.

Die Unfallversicherung gibt es schon für einen wesentlich geringeren Monatsbeitrag als eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Aus gutem Grund: Sie zahlt nur bei Gesundheitsschäden, die durch einen Unfall verursacht wurden. Doch 90 Prozent aller Fälle von Berufsunfähigkeit gehen nicht auf Unfälle zurück.

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Bild: Pixelio/S. Hofschlaeger